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TPVision kündigt Philips-TVs mit Matter an

Mit TPVision setzt ein weiterer großer TV-Hersteller auf den Smarthome-Standard Matter. Das niederländische Unternehmen, das zum chinesischen Display-Konzern TPV gehört, entwickelt und produziert die Fernseher der Marke Philips (link). Auf einem Launch-Event in Barcelona kündigte es seine ersten Modelle an, die Matter unterstützen werden. Es handelt sich dabei um drei Baureihen mit OLED-Bildschirm und der Umgebungsbeleuchtung Ambilight, die den Gerätehintergrund auf Wunsch in farbiges Licht taucht:

  • OLED809 bringt Matter in die OLED-Mittelklasse des Herstellers. Dank eines neuartigen Panels soll die Spitzenhelligkeit der Modelle 1300 Nits betragen, was für OLED-Verhältnisse schon sehr hoch ist. Die Geräte werden in sechs Bildschirmgrößen erhältlich sein (42, 48, 55, 65, 77 Zoll) und sollen ab Mai 2024 auf den Markt kommen.
  • OLED+909 rangiert darüber und wartet mit Technologien auf, die Bild und Ton weiter verbessern sollen. Auch die Spitzenhelligkeit wurde mit 3000 Nits nochmals gesteigert. Geplant sind drei Größen (55, 65, 77 Zoll) und Liefertermine ab Juni 2024.
  • OLED+959 heißt das neue Flaggschiff im Sortiment, mit einem erweiterten Ambilight, das über Linsen vor den rückwärtig angebrachten LEDs verfügt. Damit soll laut Hersteller eine deutlich höher aufgelöste und dynamischere Hintergrundbeleuchtung möglich sein. Außerdem an Bord: Ein 5.1.2-Kanal-Soundsystem vom HiFi-Spezialisten Bowers & Wilkins. Das Topmodell mit 65 Zoll Bildschirmdiagonale soll im 3. Quartal 2024 erhältlich sein.
Das Topmodell OLED+959 mit Matter und besonders ausgeklügeltem Ambilight. Bild: TPVision

In allen drei Baureihen kommt Google TV OS als Betriebssystem zum Einsatz, was die Matter-Unterstützung erklären dürfte. Google hat zur CES 2024 in Las Vergas bekannt gegeben, dass „ausgewählte Google TV-Geräte“ die Funktionen eines Google Home Hub erhalten werden. Damit können sie als Matter-Controller arbeiten. Mehr ist zur Umsetzung bei TPVision noch nicht bekannt. Ob die Geräte bereits zum Verkaufsstart Matter unterstützen oder nachträglich ein Software-Update dafür erhalten, muss sich zeigen. Das dürfte nicht zuletzt von Google als Entwickler des Betriebssystems abhängen.


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