Ugreen verschiebt den Start der Kickstarter-Kampagne für seine HomeAgent-Systeme offenbar erneut. Statt im November 2026 soll die Crowdfunding-Kampagne nun am 13. April 2027 beginnen. Die ersten Produkte werden voraussichtlich frühestens Ende Juni 2027 ausgeliefert. Das teilte der Hersteller in einer offiziellen Stellungnahme mit, die matter-smarthome vorliegt. Die Daten auf der Hersteller-Website wurden noch nicht aktualisiert, sie zeigen aktuell den alten Zeitplan (link).
Bereits zuvor hatte der Hersteller den für Oktober geplanten Kampagnenstart auf November verschoben und die Vorbestellerpreise gesenkt. Sie beginnen nun bei 800 US-Dollar für das günstigste Modell HA100 und reichen bis 9999 Dollar im Falle des MasterAgent MA100.
Mehr Zeit für Matter und KI-Funktionen
Als Grund für die Verschiebung nennt Ugreen zusätzlichen Entwicklungs- und Testbedarf. Das Unternehmen wolle sein Ökosystem weiter ausbauen und stabilisieren. Im Mittelpunkt stehen dabei eine bessere Kompatibilität mit Matter und anderen Smarthome-Protokollen, der Ausbau der KI-Funktionen sowie umfangreichere Tests über das gesamte Produktportfolio hinweg.
Weiteren Verbesserungsbedarf sieht man in der Mehrsprachigkeit. Ugreen will insbesondere die Spracherkennung seiner digitalen Assistenz Uliya, die Verarbeitung von Sprachbefehlen und die Bedienbarkeit in Sprachen verbessern, die bislang nur eingeschränkt unterstützt werden. Konkrete Angaben zu den geplanten Verbesserungen macht der Hersteller dabei nicht.
Vorbesteller sollen stornieren können
Laut Erklärung bleiben die bislang zugesagten Kundenvorteile und Aktionsangebote unverändert. Wer seine Reservierung stornieren möchte, soll eine Möglichkeit zur Rückerstattung erhalten. Details zum Ablauf nennt das Unternehmen in seiner Ankündigung nicht. Sie sollen mit einer Aktualisierung der Website in den nächsten Tagen folgen, teilt das Unternehmen auf Nachfrage mit.
Neuer Anlauf für den Ugreen Home Agent
Ugreen hatte seine neue Home-Agent-Serie im September vorgestellt (matter-smarthome berichtete). Mit dem System will der bislang vor allem für NAS-Speicher und Computerzubehör bekannte Hersteller in den Smarthome-Markt einsteigen. Die Plattform soll verschiedene Geräte und Protokolle zusammenführen und KI-Funktionen für die Steuerung des vernetzten Zuhauses bieten, wobei der Schwerpunkt auf lokaler Steuerung und Datenverarbeitung liegt.
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