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Der neue Ikea-Hub „Dirigera“ unterstützt matter

Es war zu erwarten, da Ikea schon lange ein offizieller Unterstützer der matter-Initiative ist: Das Smarthome-System der Schweden wird künftig auch mit dem herstellerübergreifenden Smarthome-Standard zusammenarbeiten. Doch erst heute gab das Unternehmen nähere Details dazu bekannt.

Eine neue Smarthome-Zentrale

An die Stelle des Trådfri-Gateways tritt künftig eine neue Funkzentrale: der Dirigera Hub. Er wird matter-fähig sein, soll eine verbesserte Software haben und mehr Produkte unterstützen als bisher. „Das Ikea-Sortiment umfasst aktuell die Bereiche Sound, Licht, Luftreiniger und Jalousien – und in Zukunft werden noch einige weitere hinzukommen“, verspricht Björn Block, Business Area Manager bei Ikea.

Diregera Hub in Nahaufnahme
Flach, rund und mit Stoffetikett: der Dirigera Hub für das Smarthome-System von Ikea. Bild: Hersteller

Um den erweiterten Funktionsumfang auf dem Smartphone abzubilden, gibt es eine neue Version der Ikea Home Smart App. Sie soll zeitgleich mit dem Dirigera Hub im Oktober 2022 erscheinen – also zum angepeilten Start des matter-Standards. Wer bereits smarte Ikea-Produkte besitzt, kann diese problemlos auf den neuen Hub umziehen, verspricht der Hersteller. Ab Sommer 2023 soll dann noch ein Fernzugriff hinzukommen. Erstmals will Ikea es seinen Kunden selbst ermöglichen, die heimischen Gerätschaften von unterwegs aus zu steuern. Aktuell ist dazu noch Unterstützung von einem System wie Amazon Alexa oder Apple HomeKit nötig.

Besitzerinnen und Besitzer eines Trådfri-Gateways, die lieber bei ihrer gewohnten Zentrale bleiben, sollen diese auch weiterhin mit ihrer gewohnten App nutzen können, werden dann aber wohl nicht in den Genuss von Neuerungen kommen.


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