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Nanoleaf-Chef gibt Ausblick auf matter

Dass Lichtprodukte von Nanoleaf im kommenden Smarthome-Standard eine Rolle spielen werden, war spätesten nach der Google-Entwicklerkonferenz I/O im Mai 2021 klar. Dort tauchte eine LED-Lampe der Serie Nanoleaf Essentials als Beispiel für einfaches Setup in der Präsentation zu matter auf. Da sie mit dem Funkprotokoll Thread arbeiten, sind Essentials-Produkte geradezu prädestiniert für den Einsatz unter matter.

In einem Interview mit dem englischsprachigen Online-Magazin AndroidCentral (LINK) hat der CEO des Unternehmens nun etwas mehr über die Pläne von Nanoleaf verraten. Gimmy Chu erklärt dort, dass die Kontrollbausteine der Lichtpaneele von Nanoleaf in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden:

„Unsere Elements- und Shapes-Controller werden als Border Router für Thread arbeiten – als erste ihrer Art.“

Zur Erinnerung: Ein Boarder-Router verbindet Thread-Produkte zu Hause mit dem WLAN oder LAN-Netzwerk (mehr dazu in diesem Thread-Beitrag auf digitalzimmer.de). Das heißt, Besitzer:innen eines Modells mit besagtem Controller können andere Thread-Produkte dazukaufen und direkt in Betrieb nehmen, egal von welchem Hersteller diese Geräte stammen.

„Unser Boarder-Router wird offen sein. Anders als ein Zigbee-Hub, der nur mit bestimmten Marken funktioniert“.

Die Anschaffung einer weiteren Zentrale wäre damit überflüssig. Eine matter-fähige Smarthome-Steuerung könnte auf die Leuchtmittel, Zwischenstecker, Thermostate und anderen Thread-Produkte zugreifen, die mit dem Nanoleaf-Controller in Verbindung stehen. Auch zur Art dieser Steuerung macht Gimmy Chu eine Aussage:

„matter hat vier Plattformen, die unterstützt werden müssen. Plattformen sind so etwas wie Google Home, Amazon Alexa, Apple HomeKit, etc.“

Er zählt namentlich nur drei auf. Ein Vierter steht allerdings in den technischen Spezifikationen der zuvor genannten Nanoleaf-Produkte. Dort taucht neben Apple, Amazon und Google auch SmartThings von Samsung auf. Vier Mitbegründer der matter-Initiative wären damit also schon einmal an Bord.

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