Der Berliner Netzwerk-Spezialist Fritz (früher AVM) bringt Matter auf sein erstes Router-Modell. Die FritzBox 5690 Pro bekommt in Kürze eine Beta-Software, die den herstellerübergreifenden Standard unterstützt. Sie verwandelt den Kombi-Router für DSL- und Glasfaseranschlüsse in eine Matter Bridge. Bedeutet: Smarthome-Produkte, die an der FritzBox angemeldet sind, werden künftig per Matter an Plattformen wie Amazon Alexa, Apple Home oder Google Home weitergereicht. Bislang ist dafür noch das FritzSmart Gateway nötig, ein Zusatzgerät für die Steckdose, das Zigbee- und Dect-ULE-Produkte mit FritzBox-Routern verbindet.

Matter-Bridge in den Router integriert
Die beiden Topmodelle aus dem FritzBox-Sortiment – 5690 Pro und 7690 – kommen prinzipiell ohne Gateway aus. Sie haben Dect und Zigbee als Funkstandards integriert und können ohne weiteres Zubehör als Smarthome-Zentrale dienen. Die neue Beta-Software fügt Matter nun ebenfalls hinzu und macht das Gateway entbehrlich.
Im ersten Schritt ist sie nur für die FritzBox 5690 Pro erhältlich. Die 7690 wird in der Ankündigung des Herstellers (link) gar nicht erwähnt, dürfte aber zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Fritz rollt seine Updates erfahrungsgemäß in Wellen auf die verschiedenen Modelle aus. Das Update soll „in Kürze“ verfügbar sein und kann über das sogenannte FritzLabor (link) heruntergeladen werden. Hier stellt der Hersteller Vorabversionen seiner Software zum Download bereit. Wie immer lassen sich Fehlfunktionen in dieser Phase nicht vollkommen ausschließen. Darauf weist Fritz auch in den Nutzungsbedingungen zum FritzLabor hin.
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