Beta-Test: LIFX wechselt von Matter over Wi-Fi zu Thread

Der Lichtspezialist LIFX (link) startet einen Beta-Test mit Matter over Thread. Wie das zum US-amerikanischen Leuchtenhersteller Feit gehörende Unternehmen auf Reddit mitteilt (link), können Nutzer eines Matter-kompatiblen Produkts in Zukunft wählen: Anstelle von Wi-Fi steht ihnen auch das Funkprotokoll Thread für die Verbindung zur Verfügung. Lifx hatte diesen Schritt auf der CES 2026 angekündigt, bislang aber nicht gesagt, wie der Wechsel vonstatten gehen soll.

Der Thread-fähige Chip ist schon an Bord

Nun stellt sich heraus: Jedes Lifx-Produkt, das mit einem Matter-Logo auf dem Karton verkauft wurde, verfügt bereits über einen Chipsatz, auf dem wahlweise das eine oder andere Protokoll laufen kann. Wie matteralpha.com berichtet (link), handelt es sich dabei um einen Multiprotokoll-Chip von Espressif (ESP32-C6), der neben den technischen Voraussetzungen für WLAN und Bluetooth auch die Unterstützung von Thread oder Zigbee mitbringt.

Im Rahmen eines Beta-Tests wird diese Funktion jetzt praktisch erprobt. Lifx will testen, wie gut der Thread-Betrieb mit einer größeren Zahl von Geräten und in unterschiedlichen Netzwerken funktioniert. Die Geräte sind dabei nicht dauerhaft an einen der beiden Übertragungswege gebunden. Laut Hersteller kann das Protokoll auch nach dem Umstieg wieder gewechselt werden.

Voraussetzung für den Thread-Betrieb ist wie immer ein Border Router. Lifx nennt den Apple HomePod mini und Google Nest Hub als Beispiele, es kommen aber auch viele andere infrage. In unserer Übersicht Matter-kompatibler Geräte lässt sich gezielt nach Border Routern suchen.

Betatester können sich auf der Webseite anmelden

Interessenten, die bereits über ein Matter-fähiges Lifx-Produkt (link) verfügen, können sich auf der Hersteller-Webseite für den Beta-Test registrieren (link). Bei Annahme erhalten sie Anweisungen zum Software-Update und außerdem in regelmäßigen Abständen Umfragen, wie sich der Thread-Betrieb bewährt. Insbesondere der genutzte Border Router und das Modell des heimischen WLAN‑Routers seien dabei von Interesse, erklärt das Unternehmen.

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