KI-generiertes Symbolbild: Raspberry Pi mit Bildschirm und Home Assistant.

Home Assistant startet Beta des neuen Matter-Servers

Die Umstellung der Matter-Integration bei Home Assistant auf eine andere Software-Bibliothek hat begonnen. Im November 2025 hieß es von Open Home Foundation, dass die Smarthome-Plattform einen neuen Matter-Server bekommt. Das entsprechende Matter-Add-on (link) wird künftig nicht mehr auf Python basieren, sondern auf matter.js. Die neue Architektur soll Open-Source-Entwicklern die Arbeit erleichtern und zu schnelleren Fortschritten führen.

Das Update des Servers wird in Home Assistant wie gewohnt zur Installation angeboten. Bild: matter-smarthome

Add-on 8.2.0 ist auf matter.js umschaltbar

Seit heute steht der Matter-Server in Version 8.2.0 zum Download bereit. Er bringt das alternative, JavaScript-basierte Framework mit. Nach der Installation ist es zunächst inaktiv und muss in den Add-on-Einstellungen aktiviert werden. Der Menüpunkt dafür heißt „Use the latest beta version“.

Die Beta-Version wird über einen Schieber in den Einstellungen des Add-ons aktiviert. Bild: matter-smarthome

Danach kann der erste Start etwas länger dauern, weil Daten von installierten Matter-Geräten zuerst ins neue Format migriert werden. „Aber anschließend startet der Server schneller, weil wir optimierter arbeiten als der bisherige Python-Server und etwa die letzte IP-Adresse von Geräten speichern. So müssen nur solche Daten neu geladen werden, die sich geändert haben“, erklärt Ingo Fischer, in der Open Home Foundation für das Projekt zuständig.

Ziel sei es, im ersten Schritt eine automatische Migration zu haben und denselben Funktionsumfang zu bieten wie der bisherige Python-Server , so Fischer. Man werde aber weiter am Server arbeiten und ihn mit neuen Features ausstatten, um Matter vollständig zu unterstützen. Sollten im Betabetrieb Probleme auftreten, ist der Umstieg jederzeit rückgängig zu machen: Nach Deaktivierung der Beta-Version ist der alte Server wieder da. Wie immer in solchen Fällen empfiehlt es sich, vor dem Experiment ein Backup zu machen. Über die GitHub-Seite des Add-ons (link) können Anwender auch Feedback an die Entwickler geben.

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